OIEC-Weltkongress 2019: „Educatio Si“

OIEC-Weltkongress 2019: „Educatio Si“

Bildung zu brüderlichem Humanismus zugunsten einer Zivilisation der Liebe

Mehr als 550 Delegierte aus 80 Ländern aus aller Welt nahmen am Kongress des International Office of Catholic Education (OIEC) vom 5. bis 8. Juni 2019 in New York teil.

Das Thema des Kongresses „Educatio Si“ wurde von der Kongregation für das Katholische Bildungswesen verabschiedet. Es konzentrierte sich auf „Laudato Si“ (die zweite Enzyklika von Papst Franziskus) und auf den Beitrag katholischer Schulen weltweit zu einer Bildung für Solidarität, Humanismus und zum Schutz der gemeinsamen Heimat, wie es von den „Sustainable Development Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen, insbesondere Ziel 4 „Hochwertige Bildung“, entworfen wurde. Deshalb war Educatio Si das Symbol für das starke Engagement von OIEC für die Ermöglichung einer Bildung für alle, die mit dem Wort Gottes verbunden ist.

Die Hauptarbeit während des Kongresses wurde in neun Labors in den drei Sprachen Französisch, Englisch und Spanisch geleistet. Die mehr als 50 Referent*innen präsentierten Methoden und Projekte aus verschiedenen Ländern, mit denen Innovationen geschaffen werden können und mit denen Schulen leicht experimentieren können.

Das Internationale Bildungsnetzwerk PILGRIM wurde eingeladen, die Grundidee und Erfahrungen von Nachhaltigkeit & Spiritualität zu präsentieren, wie sie in den mehr als 1.200 Projekten der letzten 15 Jahre in Österreich zusammengefasst sind. Dafür stand PILGRIM das Labor 5 „For a quality education, inspired by the Gospel and oriented towards the safeguarding of the Common House (Laudato Si)“ zur Verfügung.

“That the earth can breathe again – PILGRIM: Sustainability & Spirituality – A Model for Education for Our Common House” war der Titel der Präsentation von PILGRIM in diesem Labor. Hauptidee war also, durch Bildung eine tiefere Sichtweise auf die Schöpfung zu erlangen und eine persönliche Beziehung zu jedem Lebewesen der Welt herzustellen. Das stellt den wichtigsten Schritt zu Anfang dar, um den persönlichen Lebensstil zugunsten der Nachhaltigkeit zu verändern. Es war eine Einladung, sich der Realität klimatischer und ökologischer Dysfunktionen bewusst zu werden und verantwortungsbewusst für den Schutz der gemeinsamen Heimat zu handeln.

Geschrieben und bereitgestellt von Johann Hisch, Gründer und Leiter des Internationalen Bildungsnetzwerks PILGRIM, Wien
hisch@pilgrim.at, www.pilgrim.at

 

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Video-Link: https://youtu.be/tZmuWl1XvVg

Der Rat von GPENreformation beteiligte sich per Video am Weltkongress: Ratsmitglied Birgit Sendler Koschel grüßte alle Teilnehmenden und dankte ihnen für ihr großes Engagement für gute, weltweite christliche Bildung. In der gemeinsamen Mission, jungen Menschen die Hoffnung auf Jesu Christi nahezubringen, ihnen qualitiv hochwertige Bildung zu ermöglichen und Schulen in allen Ländern zu Lichtern der Hoffnung und Gärten des Friedens zu machen, seien OIEC und GPENreformation miteinander verbunden – eine enge ökumenische Zusammenarbeit sei deshalb von großer Bedeutung. Der OIEC-Rat antwortete im Nachgang des Kongresses umgehend: Ein gemeinsames Treffen beider Netzwerkräte soll den ersten Schritt in Richtung einer nachhaltigen Kooperation für gute christliche Bildung darstellen.

 


www.www.oieccongress.comwww.oiecinternational.com