Ruanda: Gebet von Ratsmitglied Samuel Mutabazi

Gebet der Hoffnung während der Zeit der Pandemie COVID-19

Herr, unser Gott,

Wir möchten in diesen schwierigen Momenten, in denen die Welt mit der COVID-19-Pandemie und ihren Folgen konfrontiert ist, auf Dich vertrauen. Wir bitten Dich, schenke uns Ruhe angesichts dieser schwierigen Prüfungen, die wir durchmachen. Hilf uns, unser Herr, den Glauben und die Hoffnung in Dir zu bewahren.

Wir beten für die Heilung all derer, die von dieser Pandemie betroffen sind. Herr, in dieser Fastenzeit gedenken wir Deiner Leiden, die Du durchlebt hast. Deshalb bitten wir Dich, die Herzen aller leidenden Menschen und ihrer Familien zu besänftigen.

Wir legen alle Mitarbeitenden, die die Kranken in den Krankenhäusern und anderswo versorgen und ihnen helfen, in deine Hände. Allmächtiger Gott, wir beten für all jene, die sich für die Suche nach nachhaltigen Lösungen einsetzen, um diese Pandemie zu stoppen. Mögest du ihnen die Weisheit, die Intelligenz und die Mittel geben, um dies zu tun.

Wir beten für alle Akteurinnen und Akteure im Bildungswesen in unseren verschiedenen Ländern; gebe jedem Einzelnen Kraft und Hoffnung. Durch Dein Heiliges Wort versicherst Du uns, dass das Leben stärker ist als der Tod, dass das Gute das Böse überwindet und dass das Glück das Unglück ersetzt. Deshalb haben wir Grund zur Hoffnung und kämpfen weiterhin für unser Wohlergehen hier auf der Erde und für den Himmel.

Wir teilen diese Gewissheit des Lebens mit dem Apostel Paulus, der uns sagt, dass „weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Römer 8, 38-39)

Wir beten im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Inspiration durch ein Gebet, das von Pastor Samuel Mutabazi, Direktor des nationalen Büros für protestantische Bildung in Ruanda und Mitglied des GPENreformation-Rates, verfasst wurde.

Geschrieben in Kigali/Ruanda
Freitag, 27. März 2020