NEGATIVE AUSWIRKUNGEN DES CORONAVIRUS IM BILDUNGSBEREICH AM BEISPIEL EINER REGION RUANDAS

Das Coronavirus hat sich plötzlich in verschiedenen Teilen der Welt ausgebreitet.

Besonders im Bildungsbereich waren die Folgen sehr bedauerlich, vor allem in meiner Heimatgemeinde.

Schulen und andere Dienstleistungen wurden ohne Vorwarnung ausgesetzt, und Schüler und Lehrer blieben für einige Zeit zu Hause. Es war nicht einfach, mit dieser Situation umzugehen, denn die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedingungen ließen es in den meisten Fällen nicht zu, über das Internet zu lernen.

Nach einer langen Zeit wurde der Unterricht wieder aufgenommen, aber nur langsam, da die Angst sehr groß war. Die Auswirkungen des Pendels waren überall schädlich, besonders in unterentwickelten Ländern wie dem unseren.

Während der Schließungszeit suchten die Schüler nach kleinen bezahlten Jobs und vergaßen das Schulleben. Wenn die Schulen wieder öffnen, sind nicht alle dieser Kinder zurück. Einige Mädchen haben früh geheiratet und einige Jungen haben ihren sozialen Status durch eine frühe Heirat verändert.

Auch die Lehrer begannen in dieser Zeit andere, zusätzlich bezahlte Jobs oder geldbringende Projekte. Als die Schulen wieder öffneten, kehrten nicht alle in den normalen Schulalltag zurück. Hinzu kam, dass das Coronavirus einige wichtige Personen in den Familien dahingerafft hatte und andere zu arm waren, so dass es für die Schüler schwierig war, unter günstigen Bedingungen zum Lernen zurückzukehren.

Es war gar nicht so einfach, die Standards und Regeln des Gesundheitsministeriums zur Vermeidung von Covid 19 einzuhalten. Neue Techniken waren nötig, um Schüler, die einer anderen Arbeit nachgingen, für die Rückkehr in die Schule zu sensibilisieren und um arme Eltern zu ermutigen, Schulmaterial für ihre Kinder zu besorgen. „Jetzt ist es für uns nicht einfach, genügend Schüler in die Schule zu bekommen und weiterhin Covid-19 zu vermeiden“, sagen viele Lehrer und Eltern.

All das hat erhebliche Auswirkungen auf die Leistungen der Schüler, denn bisher lernen selbst diejenigen, die in der Schule sind, nicht so gut, wie sie sollten. In diesem Zusammenhang werden neue pädagogische Methoden in Form von Spielen benötigt, um die Kinder für die Schule zu begeistern.

Es ist auch notwendig, einen neuen Weg zu finden, die Eltern oder Erziehungsberechtigten der Kinder zu kontaktieren, um die Erwachsenen zu bekommen, die den Schülern helfen können, die Qualitäten eines Schülers zu haben. Eltern, Lehrer und sogar politische Entscheidungsträger sollten gemeinsam auf das gleiche Ziel hinarbeiten.

Möge Gott alle segnen, die für das Verschwinden des Coronavirus in der Welt und für die Wiederherstellung des Bildungssystems in unseren jeweiligen Ländern beten.

BAREKAYO Daniel, GPEN-Botschafter, Ruanda
05/2021