Die Lehre von Covid19 und die Hoffnung, auf die wir bauen – Letter of Hope: Eljay Abadiano

Die Lehre von Covid19 und die Hoffnung, auf die wir bauen – Letter of Hope: Eljay Abadiano

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Brüder und Schwestern in Christus,

Die Auswirkungen des neuen Corona-Virus beeinträchtigen unser tägliches Leben physisch, wirtschaftlich, emotional und sogar spirituell enorm. Wir sind auf unsere Häuser beschränkt, da wir von den Behörden von körperlichen sozialen Zusammenkünften abgehalten werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wir haben Einkommensquellen verloren, da viele Arbeitsplätze vorübergehend geschlossen, wenn nicht sogar ganz eingestellt wurden. Wir haben Angst, dass wir uns mit der Krankheit anstecken könnten, weil wir nicht wissen, wer infiziert sein könnte. Wir werden daran gehindert, in die Kirche zu gehen, um miteinander in einer dringend benötigten Gemeinschaft Gottesdienst zu feiern, da Massenversammlungen verboten sind. Plötzlich wird uns klar, wie verwundbar die Menschheit wegen dieses tödlichen Erregers in unserer Mitte ist. Die COVID-19-Pandemie verändert die Lebensperspektive in eine düstere Situation und Unsicherheit. Alles ist in völlige Bedrängnis geraten.

Doch was lehrt uns diese Pandemie? Es stimmt, dass sie bei allen Menschen Angst auslöst, aber wenn wir tief darüber nachdenken, möchte sie uns etwas vermitteln, das wir sehen sollten. Sie sagt uns, dass wir eine Weile innehalten und meditieren sollten, weil wir so überwältigt sind von den trivialen Dingen um uns herum, die unbedeutend sind und uns manchmal Schaden zufügen würden. Sie lehrt uns, in allen Aspekten des Lebens zurückzublicken. Die Schulen sind geschlossen, weil sie unsere Schülerinnen und Schüler erfahren lässt, dass Wissen über die vier Ecken des Klassenzimmers hinausgeht. Wir sind jetzt in unseren Häusern eingesperrt, vielleicht, weil es uns lehrt, mehr Zeit mit unseren Lieben und Familien in der Behaglichkeit unseres Zuhauses zu verbringen. Wir haben unsere Arbeit verloren, weil es uns sagt, dass sich nicht alles nur um Geld dreht. Wir können nur beschränkt zusammen beten, vielleicht um uns in einem unaufhörlichen individuellen Gebet zu leiten, ohne dass jemand anderes dabei ist. Und vor allem werden wir von Angst belagert, weil sie uns dazu bringt, darauf zu vertrauen, dass es Hoffnung gibt.

Trotz aller Schwierigkeiten, die unser Leben in diesen schwierigen Zeiten bestimmen, gibt es immer einen Weg, auf den wir schauen können, um Hoffnung zu finden. Ein Weg, auf dem Trost wohnt und Frieden Unruhe und Chaos verhüllt. In Zeiten furchtbarer Umstände, in denen die Wissenschaft nicht erklären kann, in denen die Vernunft nicht begreifen kann, in denen menschliche Anstrengung nichts hervorbringen kann und in denen alles hoffnungslos scheint, ist Christus Jesus unser Fundament. Durch seinen Tod am Kreuz wurde die Sühne für unsere Vergehen gespendet, damit die Furcht keine Macht über uns hat und seine Auferstehung aus dem Tod uns das ewige Leben im Himmel sichert. Die Botschaft der Auferstehung ist die Hoffnung, auf die wir vertrauen und die sich erfüllen wird.

EIN GEBET FÜR DIE WELT IN ZEITEN DER PANDEMIE

Herr Gott, himmlischer Vater,
wir bitten Dich gemeinsam um das Wohl Deines Volkes in der ganzen Welt. Himmlischer Vater, sei mit all denen, die sich um die Bedürfnisse der Kranken kümmern. Gewähre durch ihren klugen und mitfühlenden Dienst den Leidenden Linderung und den vom Coronavirus Betroffenen Hoffnung, damit alle von Deiner grenzenlosen Fürsorge erfahren. Vater, hilf denen, die Dich in der Not anrufen, dass sie inmitten des Leidens Geduld haben und nach Deinem Willen von ihrem Leiden erlöst werden. In dieser Zeit der Prüfung, o Herr, stärke unseren Glauben, dass wir Dir vertrauen können durch Christus Jesus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert, den einen Gott, jetzt und in Ewigkeit.
Amen.

ELJAY ABADIANO
Schuldirektor, Vox Dei Academy
Philippinen