„Safe School Initiative“ des Mwangaza-Bildungszentrums

„Safe School Initiative“ des Mwangaza-Bildungszentrums

Die tansanische Regierung hat kürzlich eine Erklärung veröffentlicht, in der Lehrende aufgefordert werden, vorsichtig mit der Anwendung körperlicher Strafen umzugehen.

Die Erklärung der Regierung ist das Ergebnis mehrerer Vorfälle, die sowohl Schüler*innen als auch Lehrende betrafen: In den Regionen Kilimandscharo und Kagera wurden drei Schüler*innen zu Tode geprügelt.

Als Reaktion auf diese Vorfälle wurden die beteiligten Lehrkräfte zu Tode verurteilt. Zudem forderte die Regierung alle Schulen auf, eine Kinderschutzpolitik einzuführen. Das „Mwangaza Education Centre“, das Mitglied von GPENreformation ist, hat ein „Safe School Program“ für alle Mitarbeitenden der ELCT verwalteten Sekundarschulen initiiert. Das Training thematisiert Mentalität, grundlegende Beratungskompetenz, Schulkultur, Kinderschutz, Disziplin und alternative Sanktionen.

Im September 2019 führten die Mitarbeitenden des Bildungszentrums das „Safe School Training“ an zwei lutherischen Sekundarschulen in Bukoba/ Tansania (Iluhya und Bukoba Lutheran) mit 50 Schulbeschäftigten durch. An beiden Schulen wurde eine fünftägige Schulung durchgeführt. Im Nachgang der Trainings wird jede Schule einen Friedensclub gründen, der den Schüler*innen Lektionen und Aktivitäten ermöglicht, die sie befähigen, sich für ein sicheres Lern- und Lehrumfeld einzusetzen. Peer Mediation und emotionale Intelligenz gehören zu den Themen, die den Schüler*innen in den Friedensclubs näher gebracht werden.

Das „Mwangaza Education Centre“ wird diese Art von Training künftig auch für andere ELCT-Schulen anbieten. Die Regierungserklärung hilft uns als GPENreformation-Botschafter*innen die Ziele unseres Netzwerks umzusetzen.

Nachfolgend sind einige Fotos, die während der Trainingseinheiten aufgenommen wurden.

Dieser Artikel wurde geschrieben von

Salome Lally

Botschafterin Salome Lally